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Amtsgericht Frankfurt (Oder) verhängt Freiheitsstrafe im beschleunigten Verfahren wegen Verletzung einer Polizeibeamtin

Einen Tag nach Tatbegehung: Amtsgericht Frankfurt (Oder) verhängt Freiheitsstrafe im beschleunigten Verfahren wegen Verletzung einer Polizeibeamtin

Eine Richterin des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) hat heute einen 33-jährigen Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt. Die Freiheitsstrafe ist nicht zur Bewährung ausgesetzt worden. Die Straftat wurde am 11.03.2020 um 11:10 Uhr begangen, die Verurteilung erfolgte im beschleunigten Verfahren.

Bei einer Fahrscheinkontrolle in der Straßenbahn der Linie 3 war an der Haltestelle Dresdener Platz eine Fahrscheinkontrolle durchgeführt worden. Da der Beschuldigte keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte, wurde mit Unterstützung durch Polizeibeamte eine Identitätsprüfung durchgeführt. Als eine Polizeibeamtin zu diesem Zweck in die Straßenbahn einsteigen wollte, trat der Beschuldigte die Beamtin untervermittelt, so dass diese das Gleichgewicht verlor und aus der Bahn stürzte. Die Beamtin wurde am Arm und im Brustbereich verletzt; durch die angelegte Schutzweste wurden schlimmere Verletzungen vermieden. Bei seiner Festnahme trat der Beschuldigte weiter um sich und leistete Widerstand.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Az.: 45 Ds 173 Js 6264/20 (9/20)

Kyrieleis

Pressesprecherin